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Zojoji war ein Verwaltungssitz, an dem die religiösen Studien und Aktivitäten der Jodo-Sekte verwaltet wurden.

Der Zojoji-Tempel ist das religiöse Zentrum Tokios und zugleich die Ruhestätte des Kriegsherrn und späteren Herrschers Tokugawa Ieyasu sowie weiterer Tokugawa Kriegsherren, die das Land während der Shōgun-Dynastie von 1603–1868 regierten.

Trotz enormer baulicher Verkleinerung ist der Tempel immernoch beeindruckend. Das Haupttor ist noch original erhalten und überstand seit seiner Errichtung im Jahr 1622 Feuer, Erdbeben und Kriege. Dieses prächtige rote Tor, das unter dem Namen „Sangedatsumon“ bekannt ist, wurde als wichtiges Kulturgut klassifiziert.

Besucher können das Mausoleum des Tokugawa-Clans besuchen, auf dessen Rückseite grimmige Drachen Wache halten und in dem sich die Gräber von sechs Tokugawa-Shogunen befinden. Das Untergeschoss der Tempelhalle beherbegt ein kleines Museum in dem gezeigt wird, wie das Tokugawa-Mausoleum mit seinen verzierten Gebäuden vor seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aussah.

Diese zwei Attraktionen liegen dicht nebeneinander und können am gleichen Tag besucht werden.

Der Tokyo Tower ist ein Symbol für Japans Wiederaufstieg nach dem zweiten Weltkrieg

Der Tokyo Tower wird als Rundfunk-Sendeanlage genutzt, bietet aber auch eine ideale Gelegenheit, von oben einen Blick auf die überwältigende Stadtlandschaft zu werfen. In seiner Konstruktion ähnelt der Tower dem Eiffelturm. Als er 1958 fertig gestellt wurde, war er mit seinen 333 m der höchste Turm der Welt. Er blieb das größte Bauwerk Japans, bis er 2010 vom Skytree überholt wurde.

Der Tower ist in drei Bereiche auf drei Ebenen aufgeteilt. Am Fuss des Turms breitet sich Foot Town aus, eine pulsierende Ansammlung von Cafés, Restaurants und Andenkenläden. Dort befindet sich auch der One Piece Tower, ein Themenpark, der den berühmten Mangas und Animes gewidmet ist.

Das Hauptaussichtsdeck liegt in 150 m Höhe und bietet einen unvergesslichen Ausblick über die Stadt. Das Fenster im Boden ist allerdings nichts für schwache Nerven! Um einen wirklich spektakulären Ausblick zu geniessen, muss man sich jedoch zum Sonderaussichtsdeck vorwagen. Es befindet sich in 250 m Höhe und bietet nicht nur einen Panoramablick über die Metropole, die sich unter ihm ausbreitet, sondern bei gutem Wetter auch auf den Skytree und sogar auf den Fuji am Horizont.

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