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Wer den Tempel durch das Hozomon-Tor betritt, wird Gläubige erblicken, die sich am Jokoro, einem riesigen Weihrauchkessel, von Rauch umhüllen lassen. Dabei fächeln sie den Weihrauch über ihre Köpfe oder andere Körperteile, wodurch Wunden geheilt und die Funktionen des jeweiligen Körperteils verbessert werden sollen.

D er berühmteste und meistfotografierte Tempel von Tokio ist zugleich der älteste buddhistische Tempel der Hauptstadt. Die fünfstöckige Pagode, der Weihrauchduft und die ausladenden Dachüberhänge versetzen Besucher in längst vergangenen Zeiten.
Die Geschichte des Tempels geht auf das Jahr 628 zurück. Legenden zufolge sollen zwei Brüder beim Fischen eine Kannon-Statue aus dem Fluss Sumidagawa gezogen haben. Obwohl sie versuchten, die Statue wieder in den Fluss zurück zu werfen, kam sie immer wieder zu ihnen zurück. Schliesslich verstanden sie die Botschaft, und so wurde im Jahr 645 der Sensoji zu Ehren der Göttin errichtet, um die heilige Statue zu beherbergen.

Der Tempel wurde während des Zweiten Weltkriegs bombardiert und zerstört, mittels Spenden aus ganz Japan wurde er aber wiederaufgebaut und ist heute ein Symbol des Friedens. Seit Jahrhunderten reisst der Strom der Besucher, die in den Tempel kommen, um ihren Respekt zu erweisen und in der Haupthalle zu beten, nicht ab.

Die Einkaufsstrasse Nakamise-dori, die zum Sensoji führt, wird von Geschäften gesäumt, die Kunsthandwerk, Souvenirs sowie süsse und herzhafte Snacks verkaufen. Das ganze Jahr über können Besucher auf dem Tempelgelände Veranstaltungen miterleben. Zu den beliebtesten gehören der Hozuki-Markt für chinesische Lampionblumen im Juli und der fotofreundliche Hagoita-Markt im Dezember (Hagoita sind dekorative Federballschläger aus Holz).

Tipps:
  • Weihrauch über den Körper strömen lassen – das soll etwaige Beschwerden heilen und die Gesundheit verbessern
  • Reiskuchen, Reiscracker und Leckereien mit grünem Tee am Nakamise Dori probieren
  • Die 700 Kilogramm schwere Laterne am Kaminarimon-Tor nicht verpassen
  • Ein Omikuji-Amulett erwerben, um die eigene Zukunft zu sehen
  • Den beleuchteten Tempel bei Dunkelheit bewundern

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