Eine Landpartie durch das steirische Weinparadies
© STG | Tom Lamm
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Sanfte Hügel, leuchtende Weinberge, urige Höfe mit prallen Blumengärten, ein mildes Klima mit vielen Sonnenstunden und Gastgärten mit fröhlichen Menschen – alles zusammen ein Synonym für die steirische Lebensart.
Am besten erlebt man diese Idylle auf einer Landpartie durch die Steiermark von Nord nach Süd bis zur Weinstrasse mit den Orten Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach und Kitzeck. Bei leuchtend bunten Herbstmotiven, hochwertigen Weissweinen wie Sauvignon Blanc, Welschriesling und Weissburgunder und einer authentischen Küche stellt sich schnell ein mediterran anmutendes Urlaubsgefühl ein – und macht Lust auf mehr.
Der Weg ist das Ziel
Egal, von wo man sich Richtung Steiermark aufmacht – auch der entlegenste Fleck in den elf Regionen hat Besonderes zu bieten. Etwa die spätbarocke Stiftsbibliothek in Admont, die über 70’000 Schriften der vergangenen Jahrhunderte beherbergt und als «achtes Weltwunder» firmiert. Zu Recht, denn jeder, der den ganz in Weiss leuchtenden Büchersaal betritt, ist geblendet von dessen Schönheit. Neben den kunsthistorischen Schätzen gibt es auch Gegenwartskunst mit über 1’000 Werken aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Wer sich hier länger aufhalten möchte, nächtigt entweder ganz stilvoll im Hotel Spirodom oder im Landgasthof Buchner.
Wein & Trüffel in Graz
Die zweitgrösste Stadt Österreichs ist besonders im Herbst eine Reise wert. Dann nämlich kann man nicht nur den steirischen Junker als neuen Wein verkosten, sondern auch auf Trüffelsuche im Leechwald gehen. Eine köstliche Kostprobe davon gibt es alljährlich Anfang November am Trüffelmarkt in der Altstadt. Am besten wohnt man dabei zentral im Hotel Gollner – in neu renovierten Zimmern mit ausgezeichnetem Service.
Für einen Ausflug rund um Graz haben wir uns für die Jakobuskirche in Thal bei Graz entschieden. Besser bekannt als Ernst-Fuchs-Kirche, ist sie ein Juwel, das seinesgleichen sucht: Patinierte Kupferdächer, glitzernde Kiesornamente und der erhaltene alte Turm erwecken einen fast futuristischen Eindruck. Innen überrascht eine farbintensive Regenbogenbemalung im offenen Dachstuhl ebenso wie grossformatige Szenen aus Altem und Neuem Testament und das türkisfarbene Kristallglas des Altars. Der unebene Boden aus runden Steinen soll das Auf und Ab eines Pilgerweges symbolisieren.
Gleich in unmittelbarer Nähe der lebendige Kontrast dazu – das Schwarzenegger Museum, wo sein bester Freund von damals jede Menge witziger «Gschichteln» über die Jugendsträsse von Arnie zum Besten gibt und man auch einen Eindruck vom ärmlichen Landleben jener Zeit bekommt.
Viel über die historischen bäuerlichen Bau- und Lebensweisen aus allen Bundesländern erfährt man im Österreichischen Freilichtmusem Stübing bei Graz, wo über 100 originale und rekonstruierte Bauernhäuser, Almhütten, Mühlen, Schulen und Handwerksbauten zu sehen sind. Eigentlich ist es ein Rundgang durch ganz Österreich – vom Burgenland bis Vorarlberg, mit originalem Hausrat. Hier kann man gut und gerne einen halben Tag verweilen oder sich mit einer Führung auf den Panoramaweg machen.
In den Hügeln der südsteirischen Weinstrasse
Eine knappe Dreiviertelstunde von Graz, und man ist mitten im steirischen Weinland. Unser Ziel ist die 25 Kilometer lange Weinstrasse von Ehrenhausen über Gamlitz bis Leutschach. Hier hat man die Qual der Wahl: entweder cool-modern übernachten im LOISIUM Wine & Spa Hotel in Ehrenhausen, wo der Wein – nomen est omen – der Wegweiser durch die Genussorte im Haus ist: vom «Restaurant Weinkuchl» mit Weingartenblick bis zur Wine Bar mit Lounge und der Vinothek.
Oder im Ratscher Landhaus, einem typischen Wein- und Wellbeing-Hotel mit viel persönlichem Herzblut der Familie Muster. Das 4-Sterne-superior-Hotel mit zwei neuen Gebäuden ganz in Holz und Infinity-Pool liegt ruhig zwischen Weingärten, mit Blick auf die Hügellandschaft rundherum.
Dass man hier nahe der slowenischen Grenze entlangfährt, sieht man an den Grenztafeln. Auch das Spitzen-Weingut Tement baut seinen Qualitäts-Sauvignon-Blanc in dieser Grenzlage am Zieregg an – und zwar biodynamisch, wie man uns erzählt: «Das hat unseren Facettenreichtum weiter vergrössert. Auch abseits der Weingärten arbeiten wir mit Partnerschaften, von Vieh- und Gemüsebauern über Wermutproduzenten bis zu den anderen Spitzenwinzern in der Gegend.»
Darf es auch wieder ein wenig Kultur sein?
Ja, denn das Schloss Seggau bei Leibnitz ist eine fast 1’000-jährige Bischofsresidenz mit reicher Geschichte – von Kelten und Römern bis Barock. Heute, als modernes Hotel, Kongresszentrum und Weingut mit 300-jährigem Weinkeller, thront es oberhalb von Leibnitz und lockt Jung und Alt zum Verweilen. Besonders sehenswert: das Fürstenzimmer mit Fresken und antiken Möbeln, die barocke Schlosskapelle und die «Seggauer Liesl» – die grösste historische Glocke der Steiermark.
Der beste Tipp für steirische Schmankerln ist die Erlebnis- und Genusswelt Farmer Rabensteiner in Deutschlandsberg. Hier findet man neben 80 verschiedenen Essigsorten, Keramikkunst und allerlei Feinem für die Küche auch eine Ölmühle, wo das frische Kürbiskernöl gekeltert wird. Ein herrlich würziger Duft umhüllt den bäuerlich anmutenden Hof.
Von hier aus ist es nicht weit nach Stainz im Schilcherland. Wer Maroni liebt, der muss zum Wein- und Kastanienhof Klug – einem der grössten Produzenten Österreichs. Hier in St. Stefan ob Stainz hat sich die Familie Klug ganz der Produktion von Wein und Edelkastanien verschrieben und damit einen Schilcherland-Klassiker etabliert. Der Buschenschank bietet neben dem Hofladen beste Gastronomie.
Wo der Klapotetz klappert
Und weil wir hier schon auf der schönsten Panoramastrasse unterwegs sind, wollen wir gleich zum höchsten Punkt nach Kitzeck – vorbei an einigen tollen Fotomotiven, wie dem Klapotetz, mitten im südsteirischen Weinbau-Mekka. Der «Vogelscheuche», einer meterhohen Holzkonstruktion, ist eine eigene Weinstrasse gewidmet, die – wie könnte es anders sein – an ausgesuchten Buschenschänken vorbeiführt. In St. Andrä-Höch steht übrigens der grösste Klapotetz der Welt, den man fussläufig in 1.5 Stunden Gehzeit erreicht.
Wir besuchen stattdessen das 1. Steirische Weinmuseum in Kitzeck – das höchstgelegene Weinmuseum Europas, untergebracht in einem historischen Winzerhaus von 1629. In sieben Räumen zeigt es über 1’000 Artefakte wie Werkzeuge, Pressen und Hausrat. Natürlich inklusive anschliessender Weinverkostung.
Erstaunlich ist, dass es in Leutschach an der Weinstrasse auch für Bierliebhaber eine Labestation gibt, nämlich die Brauerei von Wolfgang Dietrich – mit einer schönen Auswahl an regionalen Bierspezialitäten: Helles Zwickl, Ginsengbier, Ginbier, Weinbier, Pale Ale und das nagelneue Vitalbier (alkoholfreies Pale Ale).
Nach dieser Verkostung in einer urigen Bierhütte wird es Zeit, zur Ruhe zu kommen – und das gelingt am besten im Boutique Hotel «Fräulein Leni», hoch über Gamlitz mit herrlichem Rundblick auf die Weinberge der Südsteiermark. Hier wohnt man in 23 Zimmern und Suiten mit teils urigem, teils modernem Innenleben, geniesst einen Infinity-Pool und ein bildhübsches Winzerhaus, das einst ein beliebter Buschenschank war.
Wohnen – wie es euch gefällt
So lautet das Versprechen der PuresLeben Ferienhäuser – gefühlvolle Domizile inmitten der sanften Hügel des steirischen Weinlandes. Eines davon ist das «Grabenschake», ein traditionelles dunkles Holzbauernhaus, kombiniert mit einem modernen Glasanbau, einem beheizten Aussenpool und einer Panoramasauna. Drinnen urgemütlich mit Kaminofen, kleiner Küchenzeile, grossem Wohnraum und Schlafzimmer – eines modern, das andere im Holzhaus, perfekt für Romantiker.
Dass das Essen bei der Ankunft schon bereitsteht, ist nur eine der besonderen Serviceideen. Auch der morgendliche Frühstückskorb und ein gut sortierter Weinkühlschrank gehören zum Genuss-Aufenthalt. Die Philosophie: das pure Leben geniessen, im Luxus des Einfachen, in malerischer Landschaft und wunderbarer Stille, in feinsinniger Architektur und kulinarischer Tradition der Region.
Auf der Strasse der Lebenslust – Vulkanland Route 66
Nicht die unendliche Weite wie in den USA, sondern die ungemeine Dichte an kulinarischen Highlights lässt die 80 Kilometer lange Bundesstrasse B 66 zwischen den Orten Ilz und Bad Radkersburg zu einem Höhepunkt jeder Reise werden. An die 53 Erlebnismanufakturen haben wir gezählt, darunter «Kapazunder» wie die Zotter Schokoladen-Erlebniswelt, Gölles – die Manufaktur für edlen Brand und feinen Essig –, die Vulcano-Schinkenmanufaktur und die Fromagerie als erste österreichische Käsekunst- und Reifungsmanufaktur. Dazu noch über 200 Weine von verschiedenen Winzern, die zum Verkosten einladen.
Grund genug, hier für mindestens drei Tage seine Zelte aufzuschlagen – denn ganz nebenbei locken auch vier erlebnisreiche Golfplätze, an denen keiner vorbeikommt: der hügelige 9-Löcher-GC Bad Gleichenberg mit ausgezeichneter Gastronomie, der wunderschöne 18-Löcher-Naturplatz GC Bad Waltersdorf, wo man vis-à-vis im SPA RESORT STYRIA mit GOLD SPA wohltuend nächtigen kann, sowie Bad Loipersdorf an der Grenze zum Burgenland.
Das Rogner Bad Blumau mit der Hundertwasser-Therme ist bei einem Steiermark-Trip ein echtes Muss. Sie gilt als das grösste bewohnbare Gesamtkunstwerk – mit farbenfrohen Fassaden, begrünten Dächern, goldenen Kuppeln und einem Thermal-Angebot, das sich sehen lassen kann: Auf einem 8’500 m² grossen Wellnessareal gibt es 14 Innen- und Aussenbecken, darunter Sportbecken, Whirlpools, Wellenbecken und eine Saunalandschaft mit Totes-Meer-Salzgrotte, Ruhe- und Behandlungsräumen.
Man logiert in unterschiedlich designten Häusern – Stammhaus, Ziegelhaus, Kunsthaus, Steinhaus und Augenschlitzhäusern. Dazwischen gibt es genug Freiraum, Kinderspielplätze und schöne Spazierwege. Die neun Restaurants liefern dazu die typisch steirische Küche – biologisch hochwertig und auch mit vegetarischen, veganen und ayurvedischen Optionen.

