HONGKONG

Wo die Stadt nach draussen geht

Advertorial

Hongkong kennt man als Skyline. Was man nicht kennt: 40 Prozent geschützte Natur, 65 Michelin-Sterne, Vulkangestein vor der Haustür. Die Stadt passt in keine Schublade – und macht sich nicht die Mühe, das zu erklären.

Sterne, Dampf und Feuer

65 Michelin-Sterne auf einer Fläche, kaum grösser als der Kanton Zürich. Man könnte hier aufhören – aber dann würde man Hongkong missverstehen.
Die Sterne verteilen sich auf kantonesische Restaurants, in denen Dim Sum serviert wird, als wäre es Schmuck, und auf internationale Küchen, die sich asiatische Techniken nicht leihen, sondern leben. Doch das ist die Schaufensterseite.

Die andere findet man in Sham Shui Po, dem Viertel in Kowloon, das sich nichts aus Rankings macht. Hier stehen Nudelkarren neben Lokalen, die seit drei Generationen dieselben Reisbrötchen dämpfen – nicht aus Nostalgie, sondern weil es funktioniert. Ein paar Strassen weiter, in Yau Tsim Mong, drängt sich zwischen Neonschildern und Nachtmärkten das, was Reiseführer gerne «authentisch» nennen: Dai-Pai-Dong-Stände, offenes Feuer, Rauch als Gewürz. Hier bestellt man nicht, hier deutet man und vertraut.

Nach Sonnenuntergang

Wenn die Sonne hinter den Wolkenkratzern verschwindet, wechselt Hongkong das Register.

Die Bar Leone führte 2025 die «World’s 50 Best Bars» an – mit einer Philosophie, die italienische Einfachheit und asiatische Eleganz verbindet: Cocktails als Volkskultur, nicht als Distinktionsmerkmal. Im Coa wird Agave so ernst genommen wie anderswo Wein – Mezcal nicht als Trend, sondern als Handwerk. Das Argo im Four Seasons mischt, was eigentlich nicht zusammengehört, und kommt damit durch. Im Savory Project sucht man Süsse vergeblich: Hier regiert Umami. Und das Gokan serviert seine Drinks mit einer Ruhe, als hätte man in Kyoto reserviert, nicht in Central.

Der Peak und was dahinter liegt

Man fährt mit dem Peak Tram hinauf – der ältesten Standseilbahn Asiens – und erwartet eine Skyline. Was man sieht: Victoria Harbour, die Kowloon-Halbinsel, bewaldete Bergrücken. Was von unten Beton war, ist von oben Dschungel – mit ein paar Hochhäusern dazwischen.

40 Prozent der Fläche sind geschützte Natur. Das überrascht selbst Leute, die die Stadt zu kennen glauben. Der Dragon’s Back führt über einen Grat zwischen offenem Meer und Hinterland. Am Bride’s Pool fällt Wasser über Felsen in stille Becken, alte Steinbrücken säumen den Weg. Und im Tai Lam Country Park verteilen sich Inseln über den Stausee – so still, als wäre die Stadt Stunden entfernt, nicht Minuten.

140 Millionen Jahre, zugänglich per Kajak

150 km² UNESCO-Geopark, nordöstlich von Sai Kung. Was trocken klingt, sieht aus wie eine andere Welt. Basaltsäulen, wabenförmig, 140 Millionen Jahre alt, stehen an der Küste, als hätte sich die Erdgeschichte hier einfach nicht zurückgezogen.
Vom Wasser aus sieht man mehr: Meereshöhlen, Strände, Tombolos, die bei Ebbe Inseln verbinden. Per Kajak oder Boot – und in einem Tempo, das zu der Landschaft passt.
Morgens Kaffee in Central, nachmittags Kajak vor Vulkangestein. Näher beieinander liegt das in keiner Stadt.

Dim Sum im Teehaus, Basaltsäulen im Kajak, Mezcal in Central – Hongkong lässt sich nicht auf eine Geschichte reduzieren. Am besten, man fängt einfach an:

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