Im Rhythmus des Herbstes – Meran Stadt und Land in Südtirol

© IDM Südtirol – Manuel Ferrigato

Advertorial

Zwischen Promenaden, Almen und Genussmomenten liegt ein Herbst, der sich Zeit lässt. Ein Tag in Meran Stadt & Land in Südtirol.

Sanft fällt das erste Licht auf den Tappeinerweg oberhalb von Meran. Nach einem leichten Anstieg öffnet sich die Sicht auf das gegenüberliegende Dorf Tirol mit seinem Schloss und auf die markante Texelgruppe, auf die umliegenden Almen und hoch zu den Gipfeln von Hirzer und Ifinger über Hafling. Schliesslich wandert der Blick nach unten auf die Dächer der noch ruhenden Kurstadt. Am frühen Morgen sind hier kaum Menschen unterwegs. In der kühlen Herbstluft scheinen Stadt und Natur nach dem heissen Sommer gemeinsam durchzuatmen.

Über Serpentinen und zwischen mediterraner und alpiner Flora mit ihren Farbkontrasten wieder unten angekommen, füllen sich die Gassen langsam mit Leben. Die Locals treffen sich auf dem Weg zur Arbeit zum Kaffee. In den Belle-Époque-Cafés an der Passer werden Macchiato und Cornetto serviert, das erste Laub von den Terrassen gefegt. Zwei Frauen schliessen ihre benachbarten Boutiquen auf und unterhalten sich, von der gegenüberliegenden Strassenseite grüsst ein Herr mit Hut. Die kleinen Tische draussen sind heiss begehrt. Die Sonne gewinnt an Kraft, und man bleibt gern sitzen – vielleicht etwas länger als geplant.

© IDM Südtirol – Manuel Ferrigato

© Tourismusverein Algund – Roter Rucksack

Ohne Eile

Meran Stadt & Land hat im Herbst diese besondere Mischung aus Bewegung und Gelassenheit. Man flaniert über Promenaden, verweilt auf Bänken oder verschwindet in einer kleinen Gasse. Gleichzeitig beginnt die Natur direkt vor der Stadt. Vom Zentrum führt der Sissi-Weg zu Schloss Trauttmansdorff und seinen Gärten, die jetzt eine angenehme Ruhe in sich tragen. Auch den Waalwegen, die als sanfte Wanderwege entlang historischer Bewässerungskanäle durch Weinberge und Obstgärten führen, wohnt im warmen Herbstlicht ein besonderer Zauber inne. Der Algunder Waalweg schliesst direkt an den Tappeinerweg an, der Marlinger Waalweg verläuft Richtung Lana und teils entlang des Marlinger WeinKulturWeges. In Schenna spaziert man auf Apfel- und Weinweg durch die Kulturlandschaft, in Nals durch Rosendorf und duftende Gärten.

Perspektivenwechsel

Mit jedem Höhenmeter wird die Luft frischer, der Blick weiter. Almen, kleine Dörfer und Seitentäler prägen die Landschaft. Dazwischen liegen immer wieder stille Orte für eine Pause: eine Bank mit Blick ins Tal, eine kleine Kapelle oder Kaffee und Kuchen, zum Beispiel im Dörfchen Aschbach oberhalb von Rabland, das mit der Seilbahn erreichbar ist. Im Passeiertal wird traditionelle Almwirtschaft gelebt, im Ultental führt der Höfeweg bis zu den Urlärchen, den ältesten Nadelbäumen Europas.

Zwischen Passeier, Meran, Partschins und Naturns erstreckt sich Südtirols grösster Naturpark: die Texelgruppe. Wer hier unterwegs ist, bewegt sich durch eine der vielfältigsten Berglandschaften Südtirols, die sich auch bei geführten Touren aus neuen Perspektiven entdecken lässt. Hochalpin wird es hier etwa auf dem Meraner Höhenweg und bei mildem Herbstwetter beim Anstieg zu den Spronser Seen oder ins Tal der 1’000 Stufen – vorbei an tosenden Wasserfällen und über Hängebrücken. Wer sich bei Ausflügen Wege sparen möchte, nutzt Bus und Bahn mit dem Südtirol Guest Pass uneingeschränkt.

© Tourismusverein Passeiertal – Benjamin Pfitscher

«Die Natur ist verlässlicher Ruhepol.

Nicht alles muss durchgeplant sein.»

© Tourismusverein Passeiertal – Benjamin Pfitscher

© Lana Region – Franziska Unterholzner

Zu Tisch

Zum Unterwegssein gehört auch das Einkehren: traditionelles Knödeltris auf der sonnigen Hüttenterrasse und moderne Kreationen im gehobenen Restaurant – oder ein sympathischer Mix aus beidem. Verbunden sind die kulinarischen Welten durch den bewussten Umgang mit dem, was hier wächst und hergestellt wird. Käse von der Alm, frisches Brot aus kleinen Dorfbäckereien, Obst und Gemüse vom Bauern am Wochenmarkt und Wein aus der Region.

In dieser Jahreszeit ein Muss: Törggelen in urigen Gasthäusern, ein Brauch, der Kult und Kultur zugleich ist. Aber ohne Inszenierung. Bei Kastanien, neuem Wein und einfachen Gerichten stehen Qualität und Regionalität im Mittelpunkt. Stichwort Kastanie: Rund um Lana, Tisens-Prissian und Völlan dreht sich bei den Kastanientagen «Keschtnriggl» ab Mitte  Oktober kulinarisch alles um die stachelige Herbstbotin.

Ohne grosses Zelebrieren passieren in Meran Stadt & Land spontane Genussmomente: im Buschenschank abseits der bekannten Wege, in der noch geöffneten Hütte entlang der Höhenwanderung, im kleinen Bistro in der Seitengasse, in der familiengeführten Pizzeria. Und bei Festen, wo man ganz unkompliziert Teil des Geschehens wird. Beim Meraner Traubenfest am 16. bis 18. Oktober 2026 zum Beispiel findet man sich zwischen Produktverkostungen plötzlich im Gespräch mit einer Winzerin über den Tropfen im Glas und mit einem Bauern über die diesjährige Ernte wieder.

© Tourismusverein Schenna – Patrick Schwienbacher

© Therme Meran – Oliver Jaist

Vielleicht ist es genau das, was den Herbst hier prägt: Nach kurzer Zeit wirkt vieles vertraut, ohne dass man genau sagen könnte, warum. Die Natur ist verlässlicher Ruhepol, und nicht alles muss durchgeplant sein. Später setzt sich dieses Gefühl der Entschleunigung in den Thermen von Meran und Naturns oder einfach beim Rückzug in den Garten oder Wellnessbereich des eigenen Hotels fort.

Die Sonne geht unter, die Luft wird kühler. Nach dem Abendessen führt der Weg noch einmal an die Passer, wo mit etwas Glück Konzertklänge aus dem Kurhaus bis auf die Promenade dringen, oder zurück in eine kleine Dorfbar. Ein Glas Vernatsch oder Lagrein aus den umliegenden Hängen beendet den Tag.

Für weitere Informationen:

merano-suedtirol.it

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