Südtiroler Weinstraße – Herbst zwischen Weinlese, Seen und Klängen

© IDM Südtirol – Thomas Monsorno

Advertorial

Mit dem Herbst beginnt an der Südtiroler Weinstraße eine Zeit voller Farben, Genuss und besonderer Atmosphäre: Die Rebberge färben sich gelb und rot, in den Kellern beginnt die Lese, und in Burgen und Ansitzen erklingt Musik. Bis Mitte November bleibt es hier mild – und wer jetzt reist, erlebt eine Weinlandschaft in ihrem eigenen Rhythmus.

Der Morgen am Kalterer See gehört den Ruhigen. Über dem Wasser hängt noch ein wenig Dunst, das Schilf bewegt sich kaum, in den Hängen dahinter leuchten die ersten verfärbten Rebzeilen. Der See gilt als wärmster Badesee der Alpen und ist der grösste natürliche See Südtirols – im Herbst zeigt er sich von seiner stillen Seite. Man spaziert rund um den See, schaut, atmet. Und versteht schnell, warum die Saison hier länger dauert als anderswo im Alpenraum: Das Klima ist mediterran, die Temperaturen bleiben mild, zwischen Zypressen und Olivenbäumen fühlt sich der Oktober noch nach Spätsommer an.

© Tourismusverein Kaltern am See – Marion Lafogler

© IDM Südtirol – Thomas Monsorno

Eine der ältesten Weinstraßen Italiens

Die Südtiroler Weinstraße gehört zu den ältesten Weinstraßen Italiens. Sie erstreckt sich über rund 150 Kilometer von Nals bis Salurn, umfasst die lebendige Weinstadt Bozen, 15 charaktervolle Weindörfer und den Kalterer See. Wein wird hier seit über 2’500 Jahren angebaut – eine Tradition, die im Herbst besonders greifbar wird. Denn jetzt ist Weinlese: In den Rebbergen wird geerntet, in den Kellern beginnt die Arbeit am neuen Jahrgang, und in Weinkellern, Burgen und Ansitzen laden Verkostungen und Veranstaltungen dazu ein, die Weine des Gebietes und die Menschen dahinter kennenzulernen.

Die Grundlage dafür liefern Rebsorten, die das Terroir präzise widerspiegeln: Gewürztraminer, Weissburgunder, Sauvignon Blanc und Blauburgunder, dazu die autochthonen Sorten Lagrein und Vernatsch mit seinen Spielarten Kalterersee und St. Magdalener. Daraus entstehen mehrfach prämierte Weiss- und Rotweine – elegant, charakterstark und mit jener Frische, die man nach einem Tag zwischen den Reben im Glas wiedererkennt.

Zu Fuss und mit dem Rad durch den Herbst

Die Landschaft der Südtiroler Weinstraße lädt zu sanfter Bewegung ein. Zahlreiche Weinwanderwege führen durch Rebhänge, vorbei an Kapellen, Kellereien und Aussichtspunkten; die Steigungen sind meist moderat, sodass sich die Region gut zu Fuss, mit dem Velo oder dem E-Bike erschliessen lässt. Die Routen verlaufen zwischen Weinbergen, Apfelplantagen und Seen, verbinden die Weindörfer miteinander und machen spontane Stopps leicht – für eine Verkostung, eine Jause, einen Blick über das Tal.

Wer etwas höher hinaus will, findet oberhalb der Rebzeilen eine andere Welt: das Dolomiten UNESCO Welterbe GEOPARC Bletterbach in Aldein, dessen Canyon tief in die Erdgeschichte blicken lässt, und den artenreichen Naturpark Trudner Horn. Dazu kommen eindrucksvolle Kraftorte wie die Rastenbachklamm in Kaltern am See und Castelfeder zwischen Auer und Montan – ein Hügelrücken, auf dem sich Herbstlicht und Geschichte begegnen.

© IDM Südtirol – Thomas Monsorno

© IDM Südtirol – Alex Moling

© IDM Südtirol – Ivan Bortondello

Weindörfer, Kulinarik und Architektur

Erlebbar wird die Weinkultur vor allem in den charmanten Weindörfern. Historische Ortskerne, mittelalterliche Laubengänge und malerische Plätze locken unter anderem nach Tramin, die Heimat des Gewürztraminer, oder nach Neumarkt, dessen Ortskern offiziell zu den «Borghi più belli d’Italia» zählt, den schönsten Dörfern Italiens. Kennzeichnend für den Landstrich ist der Überetscher Baustil, den italienische Baumeister im 16. Jahrhundert hierherbrachten – und der bis heute neben zahlreichen Burgen, Schlössern und Herrensitzen das Bild prägt. Eppan gilt als burgenreichste Gemeinde Europas. Dass Innovation hier nicht bei der Weinproduktion endet, zeigen die modernen Weinkeller und Weingüter, deren Architektur klar und reduziert in der Landschaft steht.

Und dann ist da die Kulinarik, die dem Herbst folgt: Verkostungen in Weinkellern, regionale Spezialitäten gepaart mit lokalem Wein – im Gasthaus, im urigen Buschenschank, im Sternerestaurant. Zwischen einem Teller und einem Glas kommt man schnell ins Gespräch, über den Jahrgang, die Ernte, das Wetter. Es sind diese Begegnungen, die den Herbst an der Südtiroler Weinstraße ausmachen.

© IDM Südtirol – Benjamin Pfitscher

«Bis Mitte November bleibt es hier mild –

und in Burgen und Ansitzen erklingt Musik.»

© Tourismusverein Eppan

© Südtiroler Weinstraße

WeinKlänge an der Südtiroler Weinstraße

Der Wein und die Geschichten hinter seiner Herstellung, dazu erstklassige Musik: Das sind die Protagonisten der vierten Ausgabe der Konzertreihe WeinKlänge an der Südtiroler Weinstraße. Vom 16. Oktober bis 6. November 2026 geben lokale und zum Teil international bekannte Ensembles in den historischen Gemäuern entlang der Weinstraße ihre Musik zum Besten – die Ansitze, Burgen und Schlösser einer der schönsten Weinstraßen Europas werden zum Schauplatz zahlreicher Konzerte.

Die Besucherinnen und Besucher kommen dabei nicht nur in den Genuss der musikalischen Darbietung, sondern auch unterschiedlichster Verkostungen, die dazu einladen, in diesem besonderen Ambiente hervorragende Weine kennenzulernen und zu geniessen.

Bewusst unterwegs – mit dem Südtirol Guest Pass

Die Destinationen entlang der Südtiroler Weinstraße fördern einen achtsamen Tourismus. Ein wichtiger Baustein dabei ist der Südtirol Guest Pass: Er ist in den teilnehmenden Betrieben im Übernachtungspreis inkludiert und ermöglicht die unbegrenzte Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol – einschliesslich der Mendel-Standseilbahn in Kaltern am See. Der Pass gilt bereits am Anreisetag. Mit Bus und Bahn werden Weindörfer, Kellereien, Seen und Wanderwege einfach erreichbar – und der Kopf bleibt frei für das, worum es hier eigentlich geht: den Wein, die Landschaft, die Gespräche am Tisch.

© Südtiroler Weinstraße

Für weitere Informationen:

suedtirol.info/weinstrasse-herbst

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